Sabine

Handarbeiten haben mich schon immer fasziniert.

Ich finde es schön, etwas mit eigenen Händen zu erschaffen und dabei der Kreativität freien Lauf zu lassen. Gerade beim Tun entstehen die wundervollsten Ideen.

Als Kind konnte ich beim Basteln die Zeit vergessen und war ganz in meine Tätigkeit vertieft.

Später kamen dann Bewertungen und Vergleiche hinzu und ich begann an mir und meinen Arbeiten zu zweifeln.

Viele Jahre dachte ich: Alle haben so viele Talente, nur ich kann nichts wirklich gut.

Erst später erkannte ich: Es geht nicht um Perfektionismus oder Vergleiche, sondern um die Freude am schöpferischen, kreativen Tun.
Daher folge ich nun der Freude.

Stricken, Häkeln und das Nähen mit einer alten Pfaff-Nähmaschine hat mir meine Oma beigebracht.
Ich habe immer ihre Geduld bewundert, die sie mir dabei entgegenbrachte.

In der Schule habe ich das Handarbeitsfach sehr geliebt und war glücklich, als ich meine selbstgenähte Schürze das erste Mal umbinden konnte. Den Stoff dafür durfte ich mir selber aussuchen.

Ein Nadelmäppchen zu besticken war ebenso ein Höhepunkt für mich und ein schönes Geschenk für meine Mutti.

Ein paar Jahre später habe ich ein Nadelmäppchen für mich selbst bestickt und es ist heute noch in Benutzung.

Mit 15 Jahren habe ich an der VHS einen Nähkurs besucht. Dort war ich mit viel Abstand die Jüngste. Die Kurse damals verliefen anders als heute. Es gab noch keine leichten Nähmaschinen zum Mitbringen, also wurde im Kurs sehr viel mit der Hand genäht und der Rest dann zu Hause an der Maschine.
Die Kursleiterin war eine alte Schneidermeisterin und ihr verdanke ich so viel wertvolles Wissen, welches mir noch heute weiterhilft.

Als junge Frau habe ich viel aus Bettlaken genäht, später als die Kinder klein waren auch einzelne Kleidungsstücke und verschiedene Faschingskostüme für sie.

Dann folgten Jahre, in denen mir immer wieder der Alltag dazwischen kam: Umschulung, Vollzeit-Arbeit, einige Umzüge, Kinder…. Ich befand mich mehr und mehr im „Überlebensmodus“.

Jetzt entdecke ich die Kreativität wieder neu für mich.
Im Mai 2024 hörte ich das erste Mal vom energiebewahrenden Nähen und fühlte mich sofort davon angezogen.
Dabei folge ich keinen Dogmen und gestalte alles so, wie es sich für mich gut anfühlt.

Wenn ich mit der Hand nähe, dann bin ich ganz im Moment – das ist meine „Meditation“.

Dieser Blog ist zuallererst ein Geschenk an mich und ich spüre so viel Freude dabei.
Mit Hilfe eines wundervollen Youtube-Videos (welches ich unten noch verlinken werde) war/ist es mir möglich, diese Website nach meinen Wünschen zu gestalten.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

Die Bilder auf meiner Website sind von Pixabay oder meine privaten Fotos.